Unsere Nächte im Familienbett

Thema Familienbett. Ein so gern diskutiertes und komplexes Thema, wobei es eigentlich so natürlich ist. Für uns zumindest. Ja wir schlafen im Familienbett und das tun wir gerne. Ich erinnere mich noch an die Zeiten als ,,Nicht-Mama“. Damals, als ich noch annahm, ich würde nur acht Monate stillen, mein Kind auch mal schreien lassen, 19:00 Uhr die Kinder ins Bett legen und natürlich würden alle in ihrem eigenen Bett in ihrem Zimmer schlafen. Sagen wir es mal so, schon in der Schwangerschaft wusste ich, dass das wahrscheinlich nicht der Fall sein wird. Und nun als Mama eines 15 Monate alten Sohnes kann ich dies erst recht bestätigen.

Unser Familienbett:

Schon vor Wilhelms Geburt brachte mein Mann unser neugekauftes Beistellbett an unserem Ehebett an. Dort wird er mal drinnen liegen, friedlich, neben seiner Mama. Die erste Zeit funktionierte das auch ganz gut, er schlief recht ruhig in seinem Beistellbett. Lange hielt es allerdings nicht an und ehe ich mich versah lag statt des Kindes mein Kopf im Beistellbett um (endlich) entspannt schlafen zu können. Seitdem schläft Wilhelm in unserer Mitte. Es funktioniert sehr gut. Meistens wird er ein- bis zweimal in der Nacht wach und morgens schläft er bis 8:00 Uhr. Ich genieße es sehr ihn abends ins Bett zu bringen, neben ihm zu liegen und morgens mit ihm aufzuwachen. Momentan könnte ich es mir nicht anders vorstellen, weil wir uns so sehr aneinander gewöhnt haben und unser Bauchgefühl einfach sagt, dass es perfekt so ist, wie es ist. Zum Glück haben wir ein sehr großes Boxspringbett und daher kein Platzproblem.

Das Wichtigste für mich ist, dass wir alle drei im Familienbett glücklich und zufrieden sind. Sowohl Mama und Kind aber ganz wichtig(!) auch der Papa, nur so kann es genossen werden und ohne Stress funktionieren.

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Ich begleite Wilhelm bisher jeden Abend in den Schlaf. Wir machen es uns nach dem Abendbrot alle zusammen im Wohnzimmer gemütlich, lesen noch ein Buch oder sehen ein wenig fern und unterhalten uns. Sobald Willi dann müde wird, meistens gegen 20.30 Uhr, bringe ich ihn ins Bett. Er schläft ganz entspannt beim stillen ein. Bisher gab es beim Einschlafen zum Glück keine Probleme. 😉 Ein paar Lieder werden gesungen, dann wird in den Schlaf gestillt. Damit Wilhelm nicht rausfällt haben wir das Beistellbett bisher noch nicht abgebaut. Gegen 22.00 Uhr legen wir uns dann einfach dazu. Und so verbringen wir unsere Nächte. Jede Nacht. Alle zusammen und wir lieben es!

Kinderbett FamilienbettMittlerweile nimmt Wilhelm natürlich ein wenig mehr Platz ein als ein Neugeborenes. 🙂 Manchmal liegt er sogar quer. Ich bewege ihn dann ganz sanft ohne ihn zu wecken, sodass wir alle irgendwie reinpassen.

Die ersten Versuche im eigenen Kinderbett:

Natürlich habe ich bereits mehrmals versucht Wilhelm in sein eigenes Bett zu legen. Ich finde es auch toll, wenn die Kleinen problemlos in ihrem Bett schlafen. Ganz klar, denn ein großer Nachteil des Familienbetts ist die fehlende Privatsphäre. Bei uns hat es bisher allerdings einfach noch nicht funktioniert. Wilhelm hat panische Angst vor seinem Kinderbett. Er hasst es quasi eingesperrt zu sein und selbst der Versuch einige Stangen herauszunehmen scheiterte. Wir werden sicherlich in naher Zukunft nach einer anderen Alternative (einem Bett ohne Gitterstäbe) Ausschau halten. Eines ist für uns klar: wenn Wilhelm panische Angst hat werden wir ihn nicht zwingen. So wird die Angst vor dem Bett bzw. dem Schlafen nur verstärkt.

Kinderbett Familienbett Scandi

Hier seht ihr Wilhelms Kinderbett und sein Beistellbett. Um das Bettchen gemütlicher zu machen habe ich einen Baldachin angebracht. Ich finde ihn super schön und gemütlich, er nicht.

Familienbett Mamablog

Jedes Kind ist unterschiedlich und am Ende gilt es herauszufinden, wie sein eigenes am Besten schläft und was ihm gut tut.

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